Herstellen der Räumfähigkeit

Die Vorbereitung der Räumstelle beinhaltet insbesondere das Aufklären von Bedingungen der zu untersuchenden Flächen selbst (Bewuchs, Befahrbarkeit, Profile, Bodenverhältnisse usw.) durch Besichtigung der zu sondierenden Fläche und der unmittelbaren Umgebung.



Die Informationen z.B. früherer oder jetziger Gebäudebestand, Schutzgebiete, kontaminationsverdächtige Flächen, ausgewiesene Bereichen mit Bodenabtrag und -auftrag, Ver- und Entsorgungsleitungen, Geologie und Hydro(geo)logie, Testfeldern oder Kampfmittelbelastung sind zu beschaffen.

Parzelleneinteilungen werden geplant, die Zuständigkeit und die Struktur festgelegt sowie die Anforderungen zum Nachbarschafts- und Arbeitsschutz konkretisiert.

Die Planung für die Durchführung der Räummaßnahme beinhaltet Termine, die technische Vorgehensweise, die zu beachtenden Randbedingungen, die Wirtschaftlichkeit und die Genehmigungsfähigkeit oder -notwendigkeit. Der Maßnahmenumfang schließt auch die Bewertung der Gefahrensituation ein.

Vor- und Nebenarbeiten, die der Vorbereitung einer Räummaßnahme zur Gefahrenabwehr dienen, sind nicht der Kampfmittelsuche zuzurechnen, Vor- und Nebenarbeiten, die der Vorbereitung bzw. die begleitend der sach- und fachgerechten Ausführung der Kampfmittelsuche vor Ort dienen, sind jedoch der Kampfmittelsuche zuzurechnen, sofern freiliegende KM vorliegen oder andere Gefahrenmerkmale bestehen, die eine Ausführung dieser Vor- und Nebenarbeiten alleinig unter Aufsicht einer fachtechnischen Aufsichtsperson gestatten.

 

Zu den Tätigkeiten der Herstellung der Räumfähigkeit zählen:
  • Vermessung, Feststellung der Räumgrenze im Gelände, Einteilung der Fläche
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Beseitigung von Hindernissen
  • Beseitigung der Vegetation
  • Beurteilung von Lageplänen über Ver- und Entsorgungsleitungen usw.