Umweltschutz

Umweltschutz bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der Lebensgrundlagen der Menschen, sowie eines funktionierenden Naturhaushaltes. Gegebenenfalls sollen durch den Menschen verursachte Beeinträchtigungen oder Schäden behoben werden. Das Augenmerk des Umweltschutzes liegt dabei sowohl auf einzelnen Teilbereichen der Umwelt (wie Boden, Wasser, Luft, Klima), als auch auf den Wechselwirkungen zwischen ihnen. (Wikipedia)


Besondere Bedeutung für die Leistungsfelder der Dynasafe Kampfmittelräumung GmbH erlangt der Bodenschutz im Zusammenhang mit bodeneingreifenden Maßnahmen.


Bodenschutz

Nach den Grundsätzen des Bodenschutzrechts sind nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen. Hierzu sind schädliche Bodenveränderungen abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen. Bei Einwirkungen auf den Boden sollen Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktionen sowie seiner Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte so weit wie möglich vermieden werden. Bei bodeneingreifenden Maßnahmen in der Kampfmittelräumung sind folgende Begriffsbestimmungen zu berücksichtigen: Altlasten, darunter versteht man Altablagerungen und Altstandorte, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen, z.B. Leben, Gesundheit und Eigentum, oder die Allgemeinheit, z.B. Sauberkeit des Grund- und Trinkwassers, hervorgerufen worden sind (§ 2 Abs.5 BBodSchG).

Altablagerungen sind stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind. Die Eigentümer von Altablagerungen sind bei einer vorliegenden Gefährdung von Boden und Grundwasser verpflichtet, Maßnahmen zur Abwehr der von ihrem Grundstück ausgehenden Verunreinigungen zu ergreifen.

Altstandorte sind Grundstücke stillgelegter Anlagen (ehemalige Industrie- und Gewerbebetriebe sowie Dienstleistungsunternehmen) oder sonstige gewerbliche oder kommunale Flächen, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist. Flächen stillgelegter militärischer Einrichtungen zählen ebenfalls zu den Altstandorten. Altlastverdächtige Flächen sind Grundstücke, zu denen Anhaltspunkte für eine mögliche Boden- und Grundwasserverunreinigung vorliegen (§ 2 Abs. 6 BBodSchG). Anhaltspunkte für einen Verdacht können historische Lagepläne, Nennungen von Betrieben in Adressbüchern oder der Gewerbekartei, Zeitzeugen oder Hinweise aus der Bevölkerung bieten.

Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG [pdf 65KB]


Immissionsschutz

Ziel des Immissionsschutzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Schädliche Umwelteinwirkungen sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen.

Wir berücksichtigen die im Zusammenhang mit dem Schutz vor Immissionen stehenden Gesetze und Verordnungen.

Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG [pdf 65KB]